In Leipzig spielt sich derzeit ein Szenario ab, das wie ein Mahnmal für das Scheitern der deutschen Sicherheitspolitik wirkt. Eine Bande von Kindern und Jugendlichen – angeführt von zwei erst elfjährigen Zwillingen – terrorisiert ganze Stadtteile. 150 Straftaten, Raubüberfälle, Messerattacken und Angriffe auf Cafés stehen zu Buche. Die Angst sitzt so tief, dass Schulen Briefe an Eltern verschicken und dazu raten, bestimmte Gegenden zu meiden.
Doch während die Polizei mit Sondereinsatzgruppen versucht, der Lage Herr zu werden, wird das eigentliche Problem oft nur hinter vorgehaltener Hand besprochen: Die Erosion der öffentlichen Ordnung ist die direkte Folge einer jahrelangen, unkontrollierten Migration, die das Wesen des Asylrechts bis zur Unkenntlichkeit verbogen hat.
Das missbrauchte Privileg: Asyl ist kein Einwanderungsticket
Das deutsche Grundgesetz sah das Asylrecht ursprünglich als einen Schutzraum für individuell politisch Verfolgte vor. Es war ein moralisches Versprechen an jene, deren Leben im Kampf gegen Tyrannei bedroht war. Heute jedoch wird dieses Privileg faktisch als ein Instrument der illegalen Masseneinwanderung missbraucht.
Die bittere Realität in Städten wie Leipzig zeigt: Wenn die Grenzen offenstehen und der Rechtsstaat die Kontrolle darüber verliert, wer ins Land kommt, importiert er zwangsläufig auch Strukturen, die unsere Werteordnung ablehnen. Unkontrollierte Migration ist die Basis dieses Übels. Sie schafft Parallelgesellschaften, in denen Gewalt als legitimes Mittel zur Machtdurchsetzung gilt – und das bereits im Kindesalter.
Die Ohnmacht des Rechtsstaats
Dass elfjährige Kinder eine Spur der Verwüstung ziehen und Schüler im Umfeld einer Montessori-Schule terrorisieren können, ist kein Zufallsprodukt jugendlicher Rebellion. Es ist das Ergebnis einer Politik, die den Unterschied zwischen „Schutzsuchenden“ und „Einwanderern“ nivelliert hat. Wer das Asylrecht so falsch auslegt, dass jeder, der die Grenze überschreitet, ein Bleiberecht genießt – unabhängig von Identität oder krimineller Energie –, der darf sich über „No-go-Areas“ nicht wundern.
Die Polizei in Leipzig streitet den Begriff der No-go-Area zwar offiziell ab, doch wenn Schulen ihre Schützlinge anweisen, bestimmte Straßen zu meiden, ist die Kapitulation des Staates bereits vollzogen. Eine Ermittlungsgruppe mit sieben Beamten für eine Kinderbande ist lediglich Symptombekämpfung.
Fazit: Rückkehr zur Vernunft
Wir müssen endlich wieder lernen, Ross und Reiter zu nennen. Die Vorfälle in Leipzig sind nicht mit „sozialen Brennpunkten“ allein zu erklären. Sie sind das Resultat einer ideologischen Verblendung, die das Asylrecht zum Einwanderungsrecht für jedermann umgedeutet hat.
Solange Deutschland nicht zu einer strikten Trennung zwischen humanitärer Hilfe für echte Verfolgte und einer kontrollierten, an eigenen Interessen orientierten Migrationspolitik zurückkehrt, wird die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter erodieren. Leipzig ist nur der Vorbote dessen, was einer Gesellschaft blüht, die ihre Grenzen – und damit ihre Ordnung – aufgegeben hat.


